Checkliste für die Regalprüfung

 

In der Metallbranche tragen Tätigkeiten rund um das
Lagern nach wie vor maßgeblich zum Unfallgeschehen
bei. Platzmangel und Zeitdruck spielen dabei eine
besondere Rolle. Um Unfälle zu vermeiden, müssen
einige Regeln beachtet werden.
Mögliche Gefährdungen/Belastungen?
Herabfallende, herausfallende, umkippende oder
wegrollende Gegenstände
Ausfließende Stoffe, z. B. durch unsachgemäße Lagerung
Lagereinrichtungen und -geräte, die nicht stand -
sicher oder überlastet sind
Beengte oder zugestellte Verkehrswege
Zu wenig Abstand zwischen Lagergut und kraftbetriebenen
Fördermitteln
Absturz beim Ein- oder Auslagern
Heben und Tragen von schweren Lasten


Was kann passieren?

  1. Verletzungen unterschiedlicher Art und Schwere, Tod
  2. Bleibende Körperschäden
  3. Arbeitsbedingte Erkrankungen, Berufskrankheiten
  4. Verzögerte Auftragsabwicklung
  5. Schäden am Lagergut und den Einrichtungen

 

Was ist zu tun?

  1. Lagerflächen kennzeichnen, Flächenbelastungen
  2. angeben, ausreichend beleuchten, im Freien Witterungsverhältnisse berücksichtigen
  3. Lager und Stapel nur so errichten, dass die Belastungen sicher aufgenommen werden
  4. Ortsfeste Regale mit einer Fachlast von mehr als 200 kg oder einer Feldlast von mehr als 1000 kg entsprechend kennzeichnen, angegebene Lasten nie überschreiten
  5. Lasten so lagern, dass nichts herausfallen oder sich auf gefährliche Weise verschieben kann Eckbereiche und Durchfahrten gegen Anfahren sichern
  6. Bleche, Tafeln oder Platten waagerecht mit Zwischenlagen, besser senkrecht in transportablen Gestellen lagern
  7. Runde Teile (z. B. Fässer, Rohre oder Coils) gegen Wegrollen durch Keile oder Stapelgeräte sichern
  8. Längliche Teile (z. B. Stangen und Rohre) – Bei senkrechter Lagerung durch geeigneten Anlegewinkel oder Vorhängekette gegen Umfallen sichern
  9. Bei waagerechter Lagerung durch Aufwinkeln der Kragarme oder einsteckbare Anschläge sichern Angaben über Gewichte und Schwerpunkt des Lagergutes bereitstellen
  10. Gänge von Lagereinrichtungen müssen zum Schutz der Fußgänger bestimmte Mindestbreiten aufweisen:
  11. Verkehrswege für Fußgänger: 1,25 m
  12. Gänge, die nur für das Be- und Entladen von Hand bestimmt sind: 0,75 m
  13. Verkehrswege für kraftbetriebene Fördermittel: Breite des Gerätes plus Sicherheitsabstand von 0,5 m auf beiden Seiten
  14. Beim Lagern gefährlicher Güter
  15. – Sicherheitsdatenblatt beachten
  16. – Giftige und sehr giftige Stoffe unter Verschluss aufbewahren
  17. – Behälter ordnungsgemäß kennzeichnen
  18. – Forderungen des Umweltschutzes beachten, z. B. Auffangwannen
  19. Unzulässig ist die Lagerung
  20. – in Treppenhäusern und auf Verkehrswegen
  21. – im Bereich von Türen und Ausgängen
  22. – vor Erste-Hilfe- und Feuerlöscheinrichtungen, elektrischen Schalt- und Verteilertafeln, Notausgängen und auf Rettungswegen
  23. Betriebsanweisungen erstellen und den Mitarbeitern bekannt geben
  24. Bei verbotswidriger Lagerung Ursachen ermitteln und beseitigen
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1. Wurden bei der Gefährdungsbeurteilung der Tätigkeiten beim Lagern und

Stapeln die Erfahrungen der Mitarbeiter berücksichtigt?

 

2. Werden die Mitarbeiter über die für sie zutreffenden Inhalte der betrieblichen

Lager- und Stapelordnung unterwiesen?

 

3. Wurden die Mitarbeiter darüber unterwiesen, welche Flächen in ihrem Bereich

als Lagerflächen verwendet werden sollen, und sind diese Flächen mit

der höchstzulässigen Belastung gekennzeichnet?

 

4. Werden die zulässigen Stapelhöhen berechnet und beachtet?

 

5. Werden pyramidenförmige Stapel, z. B. Rohrstapel, gegen Auseinanderdrücken

oder -rollen gesichert?

 

6. Werden runde Teile gegen Wegrollen, große Teile gegen Umfallen und

gestapelte Teile gegen Herabfallen gesichert?

 

7. Sind die nicht zum Be- und Entladen vorgesehenen Rückseiten von Regalen

gegen das Herabfallen von Lagergut und Kleinteilen ausreichend gesichert?

 

8. Sind Regale in den Eckbereichen mit Anfahrschutz von mindestens 0,3 m

Höhe und in schwarz/gelber Schraffur ausgestattet?

 

9. Werden bei Aufstellung mehrerer Regale/Schränke diese zur Erhöhung der

Standsicherheit miteinander verbunden?

 

10. Wird daran gedacht, dass das Verhältnis Stapelhöhe zur Schmalseite der

Grundfläche des Stapels höchstens 6:1 betragen darf?

 

11. Wird beim Einsatz kraftbetriebener Fördermittel auf die Einhaltung eines

beiderseitigen Sicherheitsabstandes von mindestens 0,5 m geachtet?

 

12. Werden zur Entnahme aus oberen Stapelbehältern sichere Aufstiege, z. B.

Podestleitern, verwendet?

 

13. Werden die Verkehrswege, einschließlich der Rettungswege, stets von gelagerten

Teilen freigehalten? Sind elektrische Anlagen, Feuerlöschgeräte und

Erste-Hilfe-Einrichtungen jederzeit frei zugänglich?

 

14. Werden die Lagerhinweise in den Sicherheitsdatenblättern von Gefahrstoffen

beachtet?

 

 

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